Die Speise der Götter!

Bio Honig aus dem Mühlviertel – Für Bienen steht Qualität im Vordergrund. Deswegen wählen sie die Grundstoffe für ihren Honig mit größter Sorgfalt aus. Durch die Vermengung von Nektar oder Honigtau mit körpereigenen Stoffen der Biene entsteht infolge Honig.

Für 1kg Honig müssen Bienen:

0
kg Nektar von Blüten eintragen
0
Blüten besuchen
0
km fliegen. Die Flugstrecke aller Bienen reicht dafür 7 mal um die Erde!

Flüssiges Gold aus dem Mühlviertel

Unsere Bienenstände befinden sich zum großen Teil auf unseren hofeigenen Grundstücken in Helfenberg im Bezirk Rohrbach. Wir bewirtschaften die Wiesen im Einklang mit den Bienen. Darum mähen wir unsere landwirtschaftlich genutzten Grünflächen höchstens zweimal im Jahr. Dadurch bieten wir den fleißigen Insekten möglichst viel Nahrungsangebot in Form von Blütennektar und Pollen. Aus diesem Grund herrscht auf unseren Weiden im Mühlviertel emsiges Treiben und darauf sind wir sehr stolz!

Honig kann kristallisieren – fest werden

Jeder gute, naturbelassene Honig kristallisiert nach einer gewissen Zeit. Anders formuliert, er wird fest. Das ist ein wahres Qualitätszeichen für hochwertigen Honig und keine Qualitätsminderung! Blütenhonig kristallisiert in der Regel schneller als Waldhonig. Dies liegt unter anderem an der natürlichen Zuckerzusammensetzung von Fructose (= Fruchtzucker) und Glucose (= Traubenzucker) im Honig.

Festen Honig schlemmen

Du kannst festgewordenen Honig genießen, indem du ihn einfach mit einer Gabel aus dem Glas schabst. Dadurch wird er wieder streichfähig gemacht. Dies hat auch den Vorteil, dass er nicht vom Brot tropft. Somit eignet er sich auch besonders für die kleinen Schleckermäuler ;)

Alternativ kannst du auch zu unserem Cremehonig (lies dazu mehr in unserem Blogbeitrag) greifen. Dieser behält seine feincremige Struktur bei und verändert sich nicht in der Konsistenz. Bei der Herstellung wird der Honig mehrmals täglich schonend für kurze Zeit gerührt, bis die Kristallisation zu Ende ist. So werden die eigenen Zuckerkristalle gebrochen, wodurch der Honig schließlich cremig wird.

Honig wieder verflüssigen

Du kannst festen Honig wieder verflüssigen, indem du das gut verschlossene Glas auf 38 Grad Celsius erwärmst. Das Backrohr oder Wasserbad sind dabei bewährte Hilfsmittel. Somit werden die honigeigenen Zuckerkristalle gelöst und er wird infolgedessen wieder flüssig. Dies kann schon mal einige Stunden in Anspruch nehmen, bis die Speise der Götter vollständig „aufgetaut“ ist.

Achtung: Den Honig nie Temperaturen über 40°C aussetzen, da ansonsten wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen!

Ernte von unserem hochwertigen Bio Honig aus dem Mühlviertel

Viele unserer Kunden haben uns gefragt, wie Honig eigentlich gewonnen beziehungsweise geerntet wird. Aus diesem Grund wollen wir den Vorgang hier im folgenden kurz erläutern.

Nach Trachtende, wenn die Blütezeit vorbei ist oder der Wald nicht mehr honigt, entnehmen wir zuerst die verdeckelten Waben aus dem Bienenvolk. Anschließend kehren wir die ansitzenden Bienen ab. Dabei ist es wichtig schnell zu arbeiten, um keine Räuberei bei den Bienen auszulösen. Entnommene Rähmchen verschließen wir dann gleich „bienendicht“ im Auto. Wenn wir alle erntereifen Rähmchen aus den Bienenvölkern entfernt haben, fahren wir zum Schleuderraum.

Als zweiter wesentlicher Schritt, müssen wir die Waben mit einer speziellen Gabel entdeckeln. Hier ist mitunter besondere Vorsicht geboten, damit niemand abrutscht und sich verletzt. Erst wenn die gesamte Oberfläche auf beiden Seiten vom Entdeckelungswachs befreit ist, geben wir das Rähmchen in die Schleuder.

Das so gewonnene, hochwertige Wachs wird von uns im darauffolgenden Winter verarbeitet. Dazu pressen wir neue Mittelwände und stellen es den Bienenvölkern infolgedessen wieder zur Verfügung.

Wenn alle Wabenplätze in der Schleuder besetzt sind, nehmen wir diese in Betrieb. Ein Motor dreht den Korpus ganz schnell und der Honig „fliegt“ regelrecht aus den Zellen auf die Innenwand der Schleuder. Das flüssige Gold läuft nun langsam runter und sammelt sich am Boden der Maschine. Dort fließt er schließlich durch ein Loch ab.

In großen Edelstahlbehältern wird der gewonnene Honig nun zwischengelagert. Dabei schwimmen kleine Verunreinigungen wie beispielsweise Wachsteilchen an die Oberfläche. Nach ein bis zwei Tagen, können diese anschließend bequem an der Oberfläche abgeschöpft werden. Zu guter Letzt kann nun der fertige Honig in Gläser abgefüllt und endlich vernascht werden.

Hygiene ist das Wichtigste

Beim gesamten Prozess ist Hygiene das Wichtigste und steht folglich für uns in der Imkerei an oberster Stelle. Nach jeder Schleuderung werden alle Geräte gründlichst gereinigt und desinfiziert. Dadurch kann der hohe Qualitätsanspruch auch eingehalten werden, den wir an uns selbst gestellt haben.

Honig und seine Inhaltsstoffe

Der wesentliche Unterschied zwischen Haushaltszucker und Bienenhonig liegt in den Inhaltsstoffen. Dies verdeutlicht der nachfolgende „Honigfächer“. Honig enthält neben Zucker beispielsweise auch zahlreiche Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und Inhibine. Dies macht ihn zu einem richtigen „Superfood“.

Bio Imkerei Bramreither – Österreich – Mühlviertel – Rohrbach – Helfenberg – Honig – Inhaltsstoffe
Bio Imkerei Bramreither – Österreich, Mühlviertel, Rohrbach – Haushaltszucker Inhaltsstoffe

Wissenswertes über Honig

Honig ist der natursüße Stoff aus Nektar von Blüten oder den zuckerhältigen Ausscheidungsprodukten von unterschiedlichen Insekten (= Honigtau).

Dieser wird von den Bienen gesammelt und zudem mit körpereigenen Stoffen wie Enzymen angereichert. Die fleißigen Insekten dehydrieren den Nektar und lagern ihn in den Waben des Bienenstocks ein, wobei er weiter reift.

Im Grunde genommen unterscheidet man Honige aus Nektar (= von Pflanzenteilen stammender Saft) wie zB: Blütenhonig und Honigtauhonige wie Waldhonig.

Es gibt eine Vielzahl von sortenreinen Honigen wie zB:

  • Akazienhonig
  • Alpenrosenhonig
  • Buchweizenhonig
  • Löwenzahnhonig
  • Kastanienhonig
  • Rapshonig
  • Sonnenblumenhonig

Viele Imker ernten jedoch Honig von unterschiedlichen Blüten und bieten es dem Konsumenten im folgenden als Blütenhonig an.

Zudem kann (sofern das Wetter und die Natur mitspielen) im Juni und Juli noch Waldhonig (= Honigtauhonig) geschleudert werden.

Im Honig finden sich Einfachzucker sowie Mehrfachzucker.

Zu den Einfachzucker gehören Fructose (= Fruchtzucker) und Glucose (= Traubenzucker), wobei die Glucose für die Kristallisation des Honigs verantwortlich ist.

Saccharose, Maltose und Melizitose gehören beispielsweise zu den Mehrfachzucker.

Honig besteht zu ca. 80 % aus Zucker, wobei bis zu 24 verschiedene Zuckerarten enthalten sein können. Er wird sehr gern als Süßungsmittel verwendet, weil Honig im Gegensatz zu Industriezucker ca. 20 % weniger Kalorien enthält.

Weitere Inhaltsstoffe im Honig:

  • Aminosäuren (zB: Leucin, Glutaminsäure, Histidin)
  • Blütenpollen
  • Enzyme und Fermente (beispielsweise Invertase, Diastase)
  • Minderalien (wie etwa Magnesium, Natrium, Kalzium)
  • Organische Säuren (zB: Zitronensäure, Ameisensäure, Essigsäure, Apfelsäure)
  • Wasser

3 Dinge, die du beim Kauf von Honig beachten solltest

Wo kommt eigentlich dein Honig her?

  • Kaufe regional, am besten beim Imker ums Eck

    Wir lieben den Spruch Regional ist einfach phänomenal“!
    Das gilt auch beim Honigkauf. Beim Imker deines Vertrauens weißt du was drin ist und woher das süße Gold kommt. Du schmeckst die bunte Pflanzenvielfalt der Region und die Echtheit – immer wieder ein Genuss.
    Zeig deine Stimme für Regionalität!

  • Verzichte auf Honige aus „EU- / Nicht-EU – Ländern“

    Kein billiger Importhonig und kein gepanschtes Lebensmittel aus Reissirup (siehe dazu https://kurier.at/wirtschaft/gepanscht-und-verfaelscht-der-grosse-honigschwindel/312.536.683). Kein Produkt aus EU- / Nicht-EU – Ländern aus den Regalen der großen Supermarktketten. Dem Lebensmittel Wert geben und sich am Genuss erfreuen. Mit deinem Einkauf beim Imker ums Eck gelingt dir das und du leistest gleichzeitig aktiv einen Beitrag für die Bestäubungsleistung in deiner Region.

  • Kristallisierter Honig ist keine Qualitätsminderung

    Guter, naturbelassener Honig kann nach einer gewissen Zeit fest werden. In anderen Worten, er kristallisiert. Im Abschnitt “Honig kann kristallisieren – fest werden” wird beschrieben, wie du solchen Honig wieder verflüssigen oder bewusst schlemmen kannst.

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